Kinderbuch zum Arztbesuch: erst wird das Kuscheltier untersucht

Die Angst vor dem Arztbesuch entsteht meistens aus dem Nichtwissen: Was passiert gleich, was tut weh, wie lange dauert es. Dieses Buch beantwortet das der Reihe nach — und zwar erst am Kuscheltier, dann am Kind. Die Vorlage heißt „{NAME} und der Kuscheltier-Doktor“, {NAME} wird durch den echten Namen ersetzt.

Der Trick mit dem Assistenten

Es beginnt mit dem Termin im Kalender und dem Kribbeln im Bauch, das ausdrücklich nicht das schöne Kribbeln ist. Im Wartezimmer gibt es ein Aquarium und Bilderbücher, aber das Kind sitzt auf der Stuhlkante und drückt sein Kuscheltier fest. Doktor Amir — runde Brille, kurzer schwarzer Bart, Stethoskop mit gelbem Smiley — geht in die Hocke und fragt zuerst nach dem Kuscheltier.

Daraus wird die Idee, die die Geschichte trägt: Das Kuscheltier ist zuerst dran, und das Kind ist Assistent. Herz abhören mit dem Stethoskop, Ohrenlämpchen, Mund auf — jeder Schritt wird an jemandem vorgeführt, der garantiert keine Angst hat. Als das Kind selbst auf die Liege kommt, ist nichts mehr neu.

Bemerkenswert an dieser Vorlage ist die neunte Szene. Es kommt ein kleiner Piks vor, und er wird nicht weggeschwiegen: Doktor Amir zeigt die Spritze offen, vergleicht sie mit einem Mückenstich und versteckt nichts. Danach gibt es das Tapferkeits-Pflaster mit den kleinen Sternen — das Andenken, das am Ende auf dem Arm bleibt —, ein High five, und einen Smiley-Sticker auch fürs Kuscheltier. Das gelbe Smiley-Stethoskop zieht sich als Bild durch die ganze Geschichte.

Zwei Jahre, drei Jahre — was davon ankommt

Nach diesem Thema wird oft mit Altersangabe gesucht, und das aus gutem Grund: Der erste bewusst gefürchtete Arzttermin liegt häufig bei zwei. Für dieses Buch gibt es keine geprüfte Altersfreigabe, jedes Exemplar wird einzeln erzeugt. Als Einschätzung: Es passt meist zwischen zwei und sechs.

Beim Erstellen wird die Textstufe gewählt — 0–2, 3–5, 6–9 oder 10+. Für Zweijährige bleiben unter jedem Bild zwei, drei Zeilen, und die Wirkung kommt über die Wiedererkennung: Wartezimmer, Liege, Lämpchen, Pflaster. Das Erklären greift erfahrungsgemäß eher ab drei, wenn das Kind versteht, dass das Stethoskop nur zuhört und das Lämpchen nur leuchtet.

Am meisten bringt das Buch, wenn es ein paar Tage vor dem Termin gelesen wird und danach noch einmal. Viele Kinder spielen die Untersuchung anschließend am eigenen Kuscheltier nach — genau das passiert in der letzten Szene auch im Buch.

Was ins Buch kommt

Neben dem Namen wird die Hauptfigur angelegt. Bei dieser Geschichte ist das Kuscheltier praktisch Pflichtprogramm, weil es der zweite Patient ist und in fast jeder Szene vorkommt — wenn dafür das echte Lieblingstier eingetragen wird, erkennt das Kind sich doppelt wieder. Die Eltern sind optional, insgesamt sind bis zu fünf Figuren möglich. Doktor Amir gehört fest zur Vorlage.

Ein hochgeladenes Foto ist nur die Vorlage für die Zeichnung; im Buch steht eine gezeichnete Figur, die in jeder Szene gleich aussieht, nicht das Foto. Der Stil ist frei wählbar — bei Praxisszenen wirken Aquarell und Gouache ruhiger, 3D-Animation und Comic freundlicher und heller.

Das eBook liegt für 4,99 € nach wenigen Minuten bereit, was praktisch ist, wenn der Termin schon in dieser Woche ansteht. Das Hardcover mit festem Einband kostet ab 27,90 €, das eBook ist enthalten und ein bereits bezahltes wird angerechnet.

Häufige Fragen

Kommt eine Spritze im Buch vor?

Ja. Sie wird in einer Szene offen gezeigt und ehrlich als kurzes Zwicken beschrieben, danach folgen Pflaster und High five. Wer seinem Kind das Thema gerade nicht zeigen möchte, sollte das vor dem Kauf wissen.

Passt das Buch für einen Zweijährigen?

Als Einschätzung ja, mit der kürzesten Textstufe. Verstanden wird bei Zweijährigen vor allem der Ablauf über die Bilder; die Erklärungen greifen meist ab drei.

Kann unser echtes Kuscheltier ins Buch?

Ja. Es wird als eine der Figuren angelegt und durchgehend gezeichnet — es ist in dieser Geschichte der erste Patient und sitzt später bei der Untersuchung des Kindes daneben.

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