Kinderbuch bei Angst im Dunkeln: die Nacht-Entdecker

Im Dunkeln steht in der Ecke plötzlich etwas Großes mit langem Arm und rundem Kopf. Dieses Buch behauptet nicht, dass da nichts ist. Es geht mit einer Taschenlampe hin und schaut nach — mit dem eigenen Kind als Hauptfigur.

Ein Fall für die Nacht-Entdecker

Die Vorlage heißt „{NAME} und die Nacht-Entdecker“. {NAME} ist der Platzhalter für den Namen, der im fertigen Buch überall steht. Der Gedanke dahinter in einem Satz: Das Dunkle ist derselbe Ort wie am Tag, nur ohne Licht.

Die 13 Szenen beginnen mit der Schlafenszeit und der Decke bis zur Nase. Dann das Schiefe in der Ecke. Statt Licht an oder Tür zu bekommt das Kind eine kleine silberne Taschenlampe und einen Auftrag: Nacht-Entdecker. Danach wird ein Verdacht nach dem anderen aufgeklärt — die Ecke, der Bereich unterm Bett, das Weiße am Fenster, das Klopfen. Jede Auflösung ist harmlos und ein bisschen zum Lachen.

Der eigentliche Schritt kommt erst danach: Lampe aus, freiwillig. Erst ist alles schwarz, dann wird es langsam blau, und das Zimmer ist immer noch das Zimmer. Die Taschenlampe ist das wiederkehrende Motiv; als Andenken bleibt ein Leuchtstern an der Zimmerdecke, der tagsüber Licht sammelt und es nachts abgibt. In der letzten Szene liegt die Lampe auf dem Nachttisch und wird nicht mehr gebraucht.

Wann die Angst vor dem Dunkeln anfängt

Meistens beginnt sie zwischen zwei und drei, wenn die Fantasie schneller wächst als die Erklärung. Bei vielen Kindern hält sie sich bis in die ersten Schuljahre, mal stärker, mal fast weg. Ungewöhnlich ist daran nichts, auch wenn es abends anstrengend ist.

Beim Erstellen wählst du eine Altersstufe: 0–2, 3–5 oder 6–9 Jahre. Am besten passt hier meist die mittlere Stufe, weil die Aufklärung als Gespräch abläuft. Die kurze Fassung funktioniert als ruhiges Gute-Nacht-Bilderbuch, die längste für Kinder, die schon selbst mitlesen und Freude daran haben, Fälle zu lösen.

Vorlesen lohnt sich abends, kurz bevor das Licht ausgeht — und danach das Gleiche im echten Zimmer machen. Der Effekt kommt in der Praxis weniger vom Zuhören als vom Nachmachen: Lampe in die Hand, einmal in jede Ecke leuchten, benennen, was dort steht.

Vom Foto zur gezeichneten Nacht-Entdeckerin

Du gibst den Namen des Kindes an und lädst ein Foto hoch. Daraus entsteht eine gezeichnete Figur, die in allen 13 Szenen gleich aussieht; das Foto selbst kommt nicht ins Buch. Zusätzlich besetzbar sind die Eltern — sie überreichen die Taschenlampe und nehmen den Fall am Ende ab — und ein Kuscheltier, das in mehreren Nachtszenen dabei ist.

Das Kinderzimmer im Buch ist das der Vorlage, nicht euer eigenes. Wiedererkennbar ist also das Kind, nicht die Einrichtung. Beim Stil macht das trotzdem einen Unterschied: Nachtszenen wirken in Aquarell und Gouache weich, Blockwelt und 3D-Animation setzen die Taschenlampenkegel härter. Insgesamt stehen acht Stile zur Wahl: Aquarell, 3D-Animation, Comic, Sanfter Anime, Knetanimation, Gouache, Stickerkunst, Blockwelt.

Das eBook als PDF kostet 4,99 € und ist nach wenigen Minuten da. Das Hardcover mit festem Einband kostet ab 27,90 €, das eBook ist enthalten und wird angerechnet, falls schon gekauft. Das Hörbuch für 3,99 € trägt den Namen des Kindes; die Erzählstimme wählst du aus.

Häufige Fragen

Macht ein Buch über Dunkelheit die Angst nicht erst recht wach?

Nach unserer Erfahrung nicht, solange nichts Gruseliges gezeigt wird. Hier ist jede Auflösung ein Alltagsgegenstand: ein Bademantel auf dem Garderobenständer, ein Vorhang im Wind, die Heizung. Bei sehr empfindlichen Kindern liest man es besser einmal tagsüber vor.

Kommen im Buch Monster vor?

Nur als Vermutung des Kindes, und nur so lange, bis die Lampe angeht. Gezeichnet wird das, was wirklich in der Ecke steht.

Brauchen wir für die Geschichte eine echte Taschenlampe?

Es lohnt sich. Die Geschichte lebt davon, dass man sie nachspielt; eine kleine Lampe für Kinderhände reicht völlig.

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