
Kinderbuch für das Patenkind: ein Tag mit dem Lieblingsmenschen
Dieses Buch gehört zwei Menschen: einem Kind und einem Erwachsenen, der nicht Mutter oder Vater ist. Patentante, Onkel, die große Cousine, ein Freund der Familie — die Rolle heißt hier Lieblingsmensch. Erzählt wird ein einziger gemeinsamer Tag.
Der Wir-zwei-Tag von morgens bis abends
Die Vorlage heißt „{NAME} und der Wir-zwei-Tag“. {NAME} wird durch den Namen des Kindes ersetzt und steht später auf dem Titel. Der Kern: Mit dir wird alles ein Abenteuer. Nicht der Ort macht den Tag, sondern die Person.
Die 13 Szenen laufen chronologisch durch. Morgens am Fenster, der gepackte Rucksack steht schon an der Tür, im Kalender ein rot umkringelter Tag. Dann die Ankunft, der geheime Handschlag, den nur die beiden können, Pfannkuchen in der Küche und ein Tretboot in Schwanenform auf dem See.
Es gibt auch die Szene, in der die Eiskugel auf den Boden fällt und die Tränen kurz sehr nah sind. Wie der Erwachsene das löst, gehört ins Buch. Am Ufer kommt danach der kleine goldene Glücksstein dazu — das wiederkehrende Motiv, ein flacher Kiesel, der von da an in der Hosentasche wandert. Das Andenken ist der Fotostreifen aus dem Automaten, den beide am Nachmittag zusammen ausfüllen.
Für wen dieser Tag gedacht ist
Der Anlass ist meistens kein Datum, sondern eine Beziehung. Eine Patentante, die weit weg wohnt, ein Onkel, den man dreimal im Jahr sieht, Bonuseltern, ein großer Cousin — überall dort, wo die gemeinsame Zeit begrenzt ist, hält das Buch fest, dass es sie gibt. Zur Taufe, zum Geburtstag oder als Abschiedsgeschenk funktioniert es gleich gut.
Zum Alter: Der Tag ist einfach gebaut, ohne Konflikt, der ausgehalten werden muss. Deshalb trägt er meist ab drei und bis etwa acht. Jüngere Kinder hängen sich an den Handschlag und das Tretboot, ältere an den Glücksstein und das Versprechen am Abend. Eine geprüfte Altersfreigabe gibt es nicht; die Altersstufe wählst du selbst, sie steuert die Textmenge je Szene.
Wer das Buch verschenkt, sollte wissen, was es nicht ist: eine Familiengeschichte. Zu Hause wird erst am Abend erzählt, beim Essen. Den Tag selbst tragen die beiden allein, und genau darin liegt der Sinn.
Zwei Gesichter, ein Buch
Zwei Figuren sind Pflicht: das Kind und der erwachsene Lieblingsmensch. Beide brauchen Name und Foto. Daraus werden gezeichnete Figuren, die über alle Szenen gleich bleiben; die Fotos selbst tauchen im Buch nicht auf.
Ein Kuscheltier kann mitkommen, insgesamt passen bis zu fünf Figuren hinein — die Hauptfigur und vier weitere. Der Stil entscheidet über die Stimmung: Aquarell, 3D-Animation, Comic, Sanfter Anime, Knetanimation, Gouache, Stickerkunst oder Blockwelt.
Das eBook kostet 4,99 € und ist nach wenigen Minuten fertig; wer kurzfristig etwas in der Hand haben muss, ist damit versorgt. Das Hardcover mit festem Einband kostet ab 27,90 €, das eBook ist enthalten, ein bereits bezahltes wird voll angerechnet. Das Hörbuch als MP3, mit dem Namen des Kindes und wählbarer Erzählstimme, kostet 3,99 €.
Häufige Fragen
Muss der Lieblingsmensch die Patentante sein?
Nein. Die Rolle ist offen: Onkel, Tante, Bonuselternteil, eine Freundin der Familie, ein großer Cousin. Nötig ist nur ein Foto und ein Name für diesen Erwachsenen.
Funktioniert das Buch auch als Geschenk vom Kind an den Erwachsenen?
Ja, beide kommen vor, also passt es in beide Richtungen. In dem Fall wird meist das Hardcover verschenkt, weil es bleibt.
Kommen die Eltern in der Geschichte vor?
Nur am Abend, wenn das Kind zu Hause von seinem Tag erzählt. Alle anderen Szenen gehören den beiden.




