
Kinderbuch über Musik: das eigene Kind gründet eine Band
„{NAME} und die Tier-Band“ erzählt die Bremer Stadtmusikanten neu — ohne Räuber, dafür mit einem Kind an der Trommel. Vier Hoftiere, denen man gesagt hat, sie seien zu alt oder zu laut, werden darin zur Band. Ein Buch für Kinder, die gerade anfangen zu musizieren, und für die, die viel Krach machen.
Vier Tiere, die angeblich nichts mehr können
Die Vorlage trägt den Titel „{NAME} und die Tier-Band“; {NAME} steht für den Namen des Kindes und wird im Titel wie im ganzen Text eingedruckt. Die Geschichte lehnt sich an die Bremer Stadtmusikanten an, lässt die Räuberszene aber weg. Es geht nicht ums Erschrecken, sondern um ein Konzert.
Am Anfang hängt ein Plakat: in zwei Wochen Sommerfest, „Bühne frei für alle“. Das Kind übt Trommel, allein klingt das dünn — also sucht es sich eine Band. Anton, der alte Esel, gilt als zu alt und zu laut; sein I-AAH ist in Wahrheit eine Tuba. Bruno, der Hofhund, soll endlich Ruhe geben und heult dabei sauber in drei Tonhöhen. Cleo, die Katze, schnurrt den Takt, Fredo, der Hahn, kräht die hohen Töne. Der Satz, der sich durch das ganze Buch zieht, heißt: „Jeder kann was — zusammen klingt's.“
Dass fünf Könner noch keine Band sind, merken alle bei der ersten Probe in der Scheune: Jeder legt gleichzeitig los, das Heu wirbelt, irgendwo fällt ein Eimer um. Danach übt die Band das Schwerste an Musik, nämlich das Zuhören — einer nach dem anderen, Schicht für Schicht, bis aus Krach ein Lied wird. Über die 13 Szenen führt das bis auf die Bühne am Dorfplatz. Als Andenken bleibt die kleine Rassel aus dem großen Konzert, die am Ende auf dem Nachttisch liegt.
Für welche Kinder die Geschichte gemacht ist
Eine feste Altersangabe gibt es nicht, weil jedes Buch einzeln erzeugt wird. Der Text liegt aber in drei Fassungen vor, und daran kann man sich orientieren. Die kürzeste besteht aus drei Zeilen pro Szene und lebt von Geräuschen: I-aah, wau, kikeriki, bumm. Das trägt erfahrungsgemäß schon bei Zweijährigen, weil sie beim Vorlesen mitmachen können.
Die mittlere Fassung passt meist zwischen drei und fünf. In diesem Alter ist die missglückte Probe in der Scheune der Höhepunkt des Buches — Chaos, das man laut vorlesen kann. Die lange Fassung hat Dialoge, einen Bürgermeister am Mikrofon und ein Publikum, das erst einmal kichert; sie richtet sich eher an Kinder ab dem Schulalter.
Zwei Situationen trifft das Buch besonders genau. Ein Kind, das gerade ein Instrument angefangen hat und ungeduldig wird, weil es allein noch nicht nach Musik klingt. Und ein Kind, dem oft gesagt wird, es sei zu laut — genau diesen Satz bekommt Anton zu hören, und die Geschichte dreht ihn um.
Namen, Figuren, Stil und Hörbuch
Eingegeben wird der Name des Kindes. Eltern lassen sich als Nebenfiguren aufnehmen: Sie stehen dann beim Auftritt im Publikum und gratulieren danach an der Bühnenkante. Ohne sie jubeln an derselben Stelle Dorfbewohner. Ein Kuscheltier kann dazukommen, insgesamt sind bis zu fünf Figuren möglich. Esel, Hund, Katze und Hahn gehören fest zur Vorlage und sind nicht austauschbar.
Ein hochgeladenes Foto dient nur als Vorlage für die gezeichnete Figur, abgedruckt wird es nicht. Aus acht Stilen wählst du einen aus — Aquarell, 3D-Animation, Comic, Sanfter Anime, Knetanimation, Gouache, Stickerkunst oder Blockwelt. Bei einer Geschichte mit Lampions, Abendlicht und einem Tierturm auf der Bühne macht diese Entscheidung viel aus.
Das eBook als PDF kostet 4,99 € und liegt nach wenigen Minuten vor. Das Hardcover mit festem Einband kostet ab 27,90 €, das eBook ist darin enthalten; ein schon bezahltes eBook wird voll angerechnet. Für ein Buch über Musik lohnt sich zusätzlich das Hörbuch als MP3 für 3,99 € — mit dem Namen des Kindes, die Erzählstimme kannst du auswählen.
Häufige Fragen
Ist das die Geschichte der Bremer Stadtmusikanten?
Sie ist frei danach erzählt. Esel, Hund, Katze und Hahn kommen vor, die Räuberszene nicht. Statt eines Spukhauses gibt es ein Sommerfest mit Bühne, und das eigene Kind spielt Trommel.
Muss mein Kind ein Instrument spielen können?
Nein. Im Buch trommelt es, und die Trommel braucht keine Vorkenntnisse. Die Geschichte setzt an keiner Stelle voraus, dass ein Kind schon etwas gelernt hat.
Kommen die Eltern mit ins Buch?
Wenn du sie angibst, stehen sie beim Auftritt im Publikum und gratulieren nach dem Konzert. Lässt du sie weg, übernehmen an derselben Stelle Dorfbewohner — es fehlt keine Szene.




