Kinderbuch Schatzsuche: die alte Karte vom Dachboden

Eine Schatzsuche, die nicht auf einer Insel spielt, sondern im eigenen Garten. Das Kind findet an einem Regentag eine alte Karte, folgt ihr Schritt für Schritt und gräbt am Ende etwas aus, das jemandem aus der eigenen Familie gehört hat.

Eine Karte, die den eigenen Garten zeigt

Die Vorlage heißt „{NAME} und die geheimnisvolle Schatzkarte“; für {NAME} steht der Name des Kindes. Das Motiv, das sich durchzieht, ist das dicke rote X auf vergilbtem Papier. Worauf die Geschichte hinauswill, zeigt sich erst beim Graben: Der Schatz, den das Kind findet, glitzert nicht.

Angefangen wird an einem Regentag auf dem Dachboden, zwischen Kisten und Koffern, ganz unten in einer Truhe ein staubiges Buch. Darin steckt die Karte: gemalte Wege, ein Baum, ein Brunnen. Der krumme Baum kommt bekannt vor — er steht im eigenen Garten. Damit kippt die Geschichte vom Stöbern ins Losgehen, und draußen hört es gerade auf zu regnen.

Die Suche selbst füllt den Mittelteil der dreizehn Szenen: Ausrüstung packen, zwölf große Schritte vom Gartentor abzählen, ein eingeritzter Pfeil am alten Brunnen, auf allen Vieren durchs Sonnenblumenbeet, zwei Trampelpfade, die sich von oben wie ein X kreuzen. Dann trifft die Schaufel auf etwas Hohles. In der Blechkiste liegen alte Fotos, ein kleines Spielzeugauto, eine Glasmurmel und ein gemaltes Bild — und auf einem der Fotos steht ein Kind vor demselben krummen Baum, vor langer Zeit. Am Ende wird die Kiste neu befüllt und wieder vergraben, für ein Kind von später. Über dem Bett hängt dann die Karte mit einem zweiten, frisch gemalten X.

Wann Kinder gerne mitsuchen

Zum Mitsuchen gehören Abzählen, Vergleichen und ein bisschen Geduld. Eine geprüfte Altersempfehlung gibt es nicht, jedes Buch entsteht einzeln. In der Praxis zieht diese Geschichte meist ab drei und bis ins frühe Grundschulalter: Die Kleinen wegen der Schaufel und des Schmetterlings, der sich auf den Forscherhut setzt, die Größeren wegen der Frage, wem die Kiste eigentlich gehört hat.

Die Altersstufe steuert die Textmenge, nicht den Weg durch den Garten. Für die Kleinsten bleiben drei Zeilen pro Szene. Für Mitleser wird aus dem Packen der Ausrüstung eine ganze Aufzählung mit Proviant für mindestens eine halbe Weltumrundung.

Zum Anlass: Vor einer echten Schatzsuche im Garten oder auf einem Kindergeburtstag gelesen, gibt das Buch die Bauanleitung vor — Schritte zählen, Pfeile suchen, das X finden. Danach gelesen, ist es die Erinnerung daran.

Wer vorkommt und was es kostet

Der Name ist die einzige Pflichtangabe. Vorgesehen sind zusätzlich Eltern und ein Kuscheltier, insgesamt passen bis zu fünf Figuren in ein Buch. Bei jeder Person gibst du an, wer sie ist — Mama, Papa, Oma, Opa oder ein Geschwisterkind. Bei dieser Vorlage lohnt sich das besonders, weil die erwachsene Person am Ende auf der Gartenbank neben dem Kind sitzt und das alte Foto in der Hand hält. Wer keine Begleitung angibt, bekommt Szenen, in denen das Kind die Fotos allein anschaut.

Das Aussehen entsteht aus einem hochgeladenen Foto; daraus wird eine gezeichnete Figur, die in jeder Szene gleich bleibt. Das Foto selbst steht nicht im Buch. Beim Stil stehen acht zur Wahl: Aquarell, 3D-Animation, Comic, Sanfter Anime, Knetanimation, Gouache, Stickerkunst und Blockwelt. Für eine Geschichte mit altem Papier und Abendlicht im Garten wirken die gemalten Stile ruhiger.

eBook (PDF) 4,99 €, in wenigen Minuten fertig. Hardcover mit festem Einband ab 27,90 €, das eBook ist enthalten und wird angerechnet, falls schon bezahlt. MP3-Hörbuch für 3,99 €, gesprochen mit dem Namen des Kindes, Stimme nach Wahl.

Häufige Fragen

Braucht mein Kind einen eigenen Garten, damit die Geschichte funktioniert?

Nein. Der Garten ist die Kulisse der Vorlage. Das Prinzip — Karte lesen, Schritte zählen, graben — versteht auch ein Kind, das die Geschichte in der Wohnung vorgelesen bekommt.

Passt das Buch als Geschenk von Oma oder Opa?

Ja. Die erwachsene Person, der die vergrabene Kiste einmal gehört hat, besetzt du selbst — Oma und Opa stehen bei den Figuren zur Auswahl.

Wird am Ende wirklich kein Gold gefunden?

Nein. In der Kiste liegen alte Fotos, ein Spielzeugauto, eine Glasmurmel und ein gemaltes Bild. Genau darauf läuft die Geschichte hinaus.

Verwandte Themen