
Kinderbuch Halloween: die Kürbisnacht ohne Grusel
Ein Halloween-Buch für Kinder, die sich gern verkleiden, aber keine Angstbilder brauchen. Der geschnitzte Kürbis lacht, das Kostüm ist ein weißes Laken, und das einzige unheimliche Haus der Straße entpuppt sich als das freundlichste.
Das Haus, bei dem keiner klingelt
Die Vorlage heißt „{NAME} und die Kürbisnacht“, {NAME} steht für den Namen deines Kindes. Ihr Wertekern lässt sich kaum kürzer sagen als so: Was fremd aussieht, ist oft freundlich. Passend dazu heißt der Abend im Buch Kürbisnacht und nicht Gruselnacht.
Die ersten Szenen sind Vorbereitung: ein großer Kürbis auf Zeitungspapier, zwei Augen, eine Knubbelnase, ein breites Lachen. Danach das Kostüm, ein weißes Laken mit zwei Gucklöchern, und der Weg hinaus in die Dämmerung, wo kleine Hexen, Katzen und Piraten von Tür zu Tür flitzen. Die orange Kürbislaterne leuchtet in fast jeder Szene mit und ist damit das wiederkehrende Motiv des Buches.
Am Ende der Straße steht ein altes Haus mit schiefem Zaun, in dem nur ein einziges Fenster brennt. „Da klingelt keiner“, flüstern die anderen Kinder. Das Kind bleibt am Gartentor stehen, überlegt und findet das unfair. Dann geht es den Blätterweg hinauf. Wer die Tür öffnet, ist der Wendepunkt der Geschichte. Als Andenken bleibt ein kleiner lächelnder Stoffkürbis, der in der letzten Szene neben dem Kopfkissen liegt.
Wie gruselig es wird und für wen
Das Buch ist bewusst harmlos gebaut. Das geschnitzte Gesicht sieht freundlich aus, das Kostüm ist selbstgemacht, und es gibt keine Monster, keine Skelette und keinen Schreckmoment. Unheimlich wirkt genau eine Sache, nämlich das dunkle Haus am Straßenende, und dieser Eindruck hält nur wenige Szenen, bis die Tür aufgeht.
Die Altersstufe im Formular, 0–2, 3–5, 6–9 oder 10+, bestimmt allein die Länge des Vorlesetextes. Für die Kleinsten bleiben pro Szene ein paar Zeilen: Kürbis, Kostüm, Laterne, Kekse. Ab etwa vier wird meistens auch der Mut vor dem Gartentor verständlich, im Grundschulalter zusätzlich der Gedanke dahinter, warum an manchen Türen nie jemand klingelt.
Gelesen wird es sinnvollerweise in den Tagen vor dem 31. Oktober, wenn Kinder in der Kita zum ersten Mal von Halloween hören und Eltern eine Fassung suchen, die nicht mit Angst arbeitet. Für Kinder, die abends ungern nach draußen gehen, ist die Laterne der praktische Anker: Sie leuchtet vom Aufbruch bis zur letzten Szene fast durchgehend mit.
Was ins Formular kommt
Frau Holler, die alte Dame mit der runden Brille und dem pflaumenlila Strickschal, gehört zur Vorlage. Für sie brauchst du kein Foto. Hochgeladen wird das Bild deines Kindes, daraus entsteht die gezeichnete Hauptfigur, die in allen 13 Szenen wiedererkennbar bleibt.
Die Erwachsenen sind optional und in drei Szenen vorgesehen: beim Schnitzen am Küchentisch, auf dem Weg durch die Straße und beim Abschied am Gartentor. Lässt du sie weg, geht das Kind allein den Gehweg entlang, die anderen Kostüme nur in der Ferne. Dazu kommt wahlweise ein Kuscheltier. Mehr als fünf Figuren passen nicht in ein Buch.
Der Stil gilt für das ganze Buch, acht stehen zur Auswahl: Aquarell, 3D-Animation, Comic, Sanfter Anime, Knetanimation, Gouache, Stickerkunst und Blockwelt. Bei einem Abend, der fast nur aus Blau und Orange besteht, wirken Comic und 3D-Animation am kräftigsten. Das eBook als PDF kostet 4,99 €, das Hardcover mit festem Einband ab 27,90 € inklusive eBook, das Hörbuch als MP3 3,99 € mit dem Namen des Kindes und wählbarer Erzählstimme. Ein bereits bezahltes eBook wird beim Hardcover voll angerechnet.
Häufige Fragen
Ist das Buch gruselig?
Nein. Das Kürbisgesicht lacht, das Gespenst ist ein Laken mit zwei Löchern, Monster kommen nicht vor. Kurz mulmig wird es nur am Zaun des alten Hauses, und das löst sich auf, sobald die Tür aufgeht.
Kann sich das Kind anders verkleiden als Gespenst?
Nein. Das Kostüm gehört zur Vorlage und bleibt ein weißes Laken mit zwei Gucklöchern. Personalisiert werden die Figuren, nicht die Requisiten.
Kommt Süßes oder Saures vor?
Ja, an einer Tür im Buch, mit einem Bonbon und einem Danke. Der Schwerpunkt liegt danach aber auf dem Haus, bei dem sonst niemand klingelt.




