Kinderbuch zum neuen Geschwisterchen: die Geschichte des großen Kindes

Dieses Buch erzählt die Ankunft eines Babys aus der Sicht des älteren Kindes. Hauptfigur ist das große Kind, nicht das Baby. Gedacht ist es für die Wochen davor, wenn zu Hause noch Ruhe zum Vorlesen ist.

Vom runden Bauch bis zum kleinen Finger

Die Vorlage heißt „{NAME} wird große Schwester“. {NAME} ist der Platzhalter, an dessen Stelle der Name deines Kindes eingedruckt wird; je nach Angabe im Formular steht dort „großer Bruder“. Der Kern der Geschichte lässt sich in einem Satz sagen: Liebe wird nicht geteilt, sie wird mehr. Das Buch behauptet das nicht, es zeigt es.

Der Bogen der 13 Szenen beginnt auf dem Sofa, als die Eltern es sagen, und mit einem Kind, das erst einmal nur große Augen macht. Danach kommt das Nachdenken allein im Zimmer, das Ohr am Bauch, der erste Tritt von innen. Dann malt das Kind einen gelben Stern als Geschenk für jemanden, den es noch gar nicht kennt. Dieser Stern ist das wiederkehrende Motiv und taucht von da an immer wieder auf.

In der Mitte steht die erste Begegnung im Krankenhaus und der Moment, in dem die winzige Babyhand den Finger des großen Kindes greift. Danach wird es ehrlich: Es gibt einen Abend, an dem das Baby schreit und das große Kind sich die Ohren zuhält. Wie es von dort weitergeht, gehört ins Buch. Am Ende steht das Andenken — das gerahmte Foto der Babyhand am Finger, das auf dem Nachttisch steht, während beide schlafen.

Wann es vorgelesen wird und für welches Alter

Geschwisterbücher werden fast immer zu spät gekauft. Nach der Geburt kommt wochenlang niemand zum Vorlesen; die ruhige Zeit ist die davor. In der Praxis wirkt das Buch am besten, wenn es schon im Regal steht, bevor die Tasche fürs Krankenhaus gepackt wird.

Zum Alter: Die Geschichte trägt meist zwischen zwei und sechs Jahren. Unter drei erklärt sie sich fast nur über die Bilder — ein Zweijähriges liest seinen Namen nicht, erkennt sich aber in jeder Szene wieder. Ab etwa vier kommen die Fragen dazu: Warum schreit es, wann kann es spielen, gehöre ich noch dazu. Eine geprüfte Altersfreigabe gibt es nicht, weil jedes Buch einzeln entsteht. Beim Zusammenstellen wählst du eine Altersstufe von 0–2 bis 10+, und danach richtet sich die Textmenge je Szene.

Bei Zwillingen oder mehreren älteren Geschwistern lohnt vorher die Überlegung, wessen Geschichte das sein soll. Hauptfigur ist ein Kind. Die anderen können als weitere Figuren mitlaufen, gleichwertig wird es erst mit zwei Büchern.

Was du angibst, was daraus entsteht

Pflicht ist die Hauptfigur: Name und ein Foto. Aus dem Foto entsteht eine gezeichnete Figur, die auf allen 13 Szenen gleich aussieht — das Foto selbst steht nicht im Buch. Eltern und ein Kuscheltier sind freiwillig. In dieser Vorlage kommen die Erwachsenen in vielen Szenen vor, die Geschichte läuft aber auch ohne sie. Insgesamt passen bis zu fünf Figuren hinein, die Hauptfigur und vier weitere.

Dazu wählst du einen von acht Stilen: Aquarell, 3D-Animation, Comic, Sanfter Anime, Knetanimation, Gouache, Stickerkunst oder Blockwelt. Der Stil verändert die Stimmung des ganzen Buches stärker als jede andere Einstellung.

Das eBook kostet 4,99 € und ist nach wenigen Minuten fertig. Das Hardcover mit festem Einband kostet ab 27,90 €, das eBook ist enthalten — ein bereits bezahltes eBook wird voll angerechnet. Als Hörbuch im MP3-Format, mit dem Namen des Kindes und wählbarer Erzählstimme, kostet die Geschichte 3,99 €.

Häufige Fragen

Wann sollte das Buch da sein?

Vor der Geburt. Danach fehlt wochenlang die Ruhe zum Vorlesen, und genau dann braucht das große Kind es am meisten.

Kommt das Baby als eigene Figur vor?

Das Baby ist ab der Mitte der Geschichte auf den Bildern dabei, es ist aber keine Foto-Figur — meistens gibt es zu diesem Zeitpunkt noch kein Foto. Namen und Fotos vergibst du für die Hauptfigur und bis zu vier weitere Figuren.

Hilft das Buch gegen Eifersucht?

Es nimmt sie nicht weg. Es gibt dem Kind Worte dafür und zeigt eine Szene, in der das Schreien schlicht nervt, ohne daraus eine Ermahnung zu machen.

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