
Kinderbuch von der Schnullerfee: der Abschied vom Schnuller
Der Schnuller geht selten von allein. Dieses Buch erzählt die Übergabe an die Schnullerfee als Handel unter Gleichen — das Kind entscheidet, die Fee nimmt nichts heimlich. Die Vorlage trägt den Titel „{NAME} und die Schnullerfee“; {NAME} wird beim Erzeugen durch den Namen des Kindes ersetzt.
Die Nacht, in der Pippa auf dem Fensterbrett steht
Am Anfang ist der blaue Schnuller einfach immer dabei — beim Türmebauen, beim Bücher-Anschauen, beim Einschlafen sowieso. Der erste kleine Riss kommt auf dem Spielplatz: Mit Schnuller im Mund klingt Reden wie Brummeln unter Wasser, und das große Kind am Klettergerüst versteht kein Wort. Abends fällt dann zum ersten Mal der Name der Schnullerfee.
Was danach folgt, ist kein Trick, sondern eine Entscheidung. Der Schnuller liegt nachts auf der Handfläche, und die Frage steht im Raum: behalten oder hergeben. Am Morgen kommt er in ein kleines Holzkästchen auf ein weiches Tuch, abends aufs Fensterbrett, daneben eine Laterne, damit die Fee den Weg findet. Pippa hat silbernes Haar, lila Libellenflügel und ein Kleid aus Blütenblättern — und sie fragt ausdrücklich nach, ob der Schnuller freiwillig kommt. Schnuller, die heimlich verschwinden sollen, nimmt sie nicht.
Das wiederkehrende Motiv der Geschichte ist ihr winziges goldenes Glöckchen. Zum Abschied knüpft sie es los und hängt es an den Fenstergriff — das ist das Andenken, das am Ende bleibt, mit einer eigenen Bedeutung, die Pippa dem Kind selbst erklärt. Die letzte Szene ist die erste Nacht ohne Schnuller, und sie geht gut aus.
Der richtige Zeitpunkt — und wann das Buch eher schadet
In den meisten Familien fällt die Schnullerfrage zwischen zwei und vier Jahren. Eine feste Altersangabe wäre hier unehrlich: Jedes Buch wird einzeln erzeugt, eine geprüfte Freigabe gibt es nicht, und der Zeitpunkt hängt mehr am Kind als an der Zahl. Beim Erstellen lässt sich die Textstufe wählen — 0–2, 3–5, 6–9 oder 10+ —, sodass die Szenen bei ganz Kleinen aus zwei Zeilen bestehen und bei Vorschulkindern aus richtigen Absätzen.
Entscheidend ist weniger das Alter als die Frage, ob das Kind den Handel versteht. Der ganze Bogen hängt daran, dass es begreift: Ich gebe etwas her, und dafür bekommen die Babys etwas. Wer das noch nicht mitdenken kann, sieht eine hübsche Feengeschichte, mehr nicht.
Ein Hinweis aus der Praxis: Das Buch funktioniert als Angebot, nicht als Druckmittel. Wenn es als Drohung eingesetzt wird — „die Fee holt ihn jetzt“ —, arbeitet es gegen die eigene Geschichte, denn Pippa besteht im Buch genau darauf, dass niemand gezwungen wird. Viele lesen es deshalb ein paar Abende vorher vor, ohne einen Termin daran zu hängen.
Was Sie angeben, bevor es losgeht
Gebraucht werden der Name des Kindes und die Hauptfigur. Optional kommen die Eltern dazu, die in der Vorlage abends von der Fee erzählen und die Laterne anzünden, sowie das Kuscheltier. Insgesamt sind bis zu fünf Figuren möglich. Pippa selbst gehört fest zur Vorlage und bleibt, wie sie ist.
Hochgeladene Fotos sind nur die Vorlage für die gezeichnete Figur — im Buch steht kein Foto, sondern eine Zeichnung, die auf jeder Szene wiedererkennbar bleibt. Beim Stil ist die Wahl frei: Aquarell und Gouache geben den Nachtszenen ein weiches, ruhiges Licht, Sanfter Anime betont die Fee stärker.
Das eBook kostet 4,99 € und liegt nach wenigen Minuten bereit. Das Hardcover mit festem Einband kostet ab 27,90 €, das eBook ist enthalten und ein bereits bezahltes wird angerechnet. Weil es hier um eine Einschlafgeschichte geht, ist auch das Hörbuch für 3,99 € naheliegend: mit dem Namen des Kindes und wählbarer Erzählstimme.
Häufige Fragen
Wann ist der beste Zeitpunkt, den Schnuller abzugeben?
Das lässt sich nicht allgemein beantworten. Meistens liegt er zwischen zwei und vier Jahren, und ruhige Wochen ohne Umzug, Kita-Start oder Krankheit sind erfahrungsgemäß leichter als aufgeregte.
Was, wenn es nach dem Vorlesen doch nicht klappt?
Dann bleibt das Buch eine Geschichte und wird später wieder hervorgeholt. Nichts im Text setzt einen Termin, und die Übergabe passiert im Buch ausdrücklich freiwillig — der Rückweg ist damit nicht versperrt.
Wird der Schnuller im Buch weggenommen?
Nein. Das Kind packt ihn selbst ein, stellt das Kästchen aufs Fensterbrett und übergibt es mit beiden Händen. Die Fee fragt vorher nach, ob es freiwillig geschieht.




