Kinderbuch zum Zähneputzen mit dem Namen des Kindes

Zähneputzen ist in vielen Familien der Punkt, an dem der Abend kippt. Dieses Buch dreht die Rollen um: Das Kind, dessen Name eingedruckt wird, ist nicht das Kind, das geputzt wird, sondern das Kind, das die Bürste führt. Die Vorlage heißt „{NAME} und die Zahnputz-Bande“, wobei {NAME} beim Erzeugen durch den echten Namen ersetzt wird.

Was in der Zahnputz-Bande passiert

Die Geschichte beginnt genau da, wo es zuhause hakt: Abends fällt das Wort Zähneputzen, und das Kind ist weg. In der Nacht steht dann ein kleiner Zahn mit Superhelden-Umhang auf dem Kissen — Blitzi, einer von den eigenen. Er streut Glitzerstaub, das Kind schrumpft, und die beiden gehen zusammen in den eigenen Mund hinein.

Was sie dort finden, ist eine weiße Burgenstadt, in der zwischen den Türmen gelber Zuckermatsch klebt. Dahinter steckt Krümel, ein runder klebriger Kobold mit Lutscher-Stab, der eher albern gezeichnet ist als bedrohlich. Blitzi zeigt einen Zahn, der unter einer Zuckerburg müde geworden ist, und holt dann die Geheimwaffe hervor: die eigene blaue Zahnbürste, die dort so groß dasteht wie ein Ritterschwert. Über die 13 Szenen wird daraus ein Kampf, den das Kind selbst führt — und der endet nicht mit einer Ermahnung, sondern mit einem Fest.

Zwei Dinge bleiben nach dem Zuklappen übrig. Erstens das Lied „Hin und her, rundherum“, das Blitzi als Putztechnik beibringt und das sich zuhause weiterverwenden lässt. Zweitens der Zahnputz-Kalender mit den goldenen Sternen, der in den letzten Szenen im Badezimmer hängt. Der Kern der Geschichte ist nicht Kariesangst, sondern Stolz: selber machen fühlt sich besser an als geputzt werden.

Ab wann Kinder etwas mit der Geschichte anfangen können

Der Streit ums Zähneputzen beginnt in den meisten Familien um den zweiten Geburtstag herum und legt sich irgendwann im Vorschulalter. In diesem Fenster wirkt die Geschichte am ehesten — verbindlich zusagen lässt sich das nicht, weil jedes Buch einzeln erzeugt wird und es keine geprüfte Altersfreigabe gibt.

Beim Erstellen wird die Altersstufe abgefragt: 0–2, 3–5, 6–9 oder 10+. Danach richtet sich die Textmenge pro Szene. Für Zweijährige stehen zwei, drei kurze Zeilen unter dem Bild, die Bilder und das Lied tragen den Rest. Ab drei Jahren kommt die Erklärung dazu, warum der Zuckerkobold ein Problem ist. Sechsjährige lesen ganze Absätze mit und verstehen den Zusammenhang zwischen Gummibärchen und müden Zähnen.

Ein Hinweis für sehr vorsichtige Kinder: Krümel ist in der Vorlage bewusst als lustige Figur angelegt, er rutscht auf dem Schaum aus und schmollt, statt zu drohen. Trotzdem lohnt sich vor dem Verschenken ein Blick auf die Szenen, wenn ein Kind bei Nachtszenen schnell aussteigt — die Reise in den Mund hinein beginnt nachts im Bett.

Vom Formular zum fertigen Buch

Eingegeben wird zuerst der Name, der später auf dem Titel und in jeder Szene steht. Dazu kommt die Hauptfigur und, wenn gewünscht, bis zu vier weitere Figuren — insgesamt also höchstens fünf. Bei dieser Vorlage sind das meist ein Elternteil, das an der Badezimmertür steht, und das Kuscheltier. Beides ist freiwillig; ohne Eltern erzählen die Bilder dieselbe Szene, nur anders aufgebaut.

Fotos dienen als Vorlage für die Figur, nicht als Bildmaterial. Aus dem Foto entsteht eine gezeichnete Figur, die auf allen 13 Szenen gleich aussieht; das Foto selbst steht nicht im Buch. Für den Stil stehen acht Möglichkeiten zur Wahl: Aquarell, 3D-Animation, Comic, Sanfter Anime, Knetanimation, Gouache, Stickerkunst und Blockwelt. Zu dieser Geschichte passt Comic oder 3D-Animation besonders gut, weil beide den Heldenton der Kampfszenen tragen.

Als eBook kostet das Buch 4,99 € und ist in wenigen Minuten fertig. Das Hardcover mit festem Einband kostet ab 27,90 € und enthält das eBook; wer das eBook schon gekauft hat, bekommt es voll angerechnet. Ein Hörbuch mit dem Namen des Kindes und wählbarer Erzählstimme gibt es für 3,99 € — bei dieser Vorlage vor allem deshalb interessant, weil das Zahnputz-Lied dann gesungen im Bad läuft.

Häufige Fragen

Hilft ein Buch wirklich gegen den Streit beim Zähneputzen?

Ein Buch ersetzt keine Routine. Was es liefert, ist ein gemeinsames Bild und ein Satz, auf den man sich abends beziehen kann — das Lied und der Sternenkalender sind genau dafür da. In der Praxis wirkt das am besten, wenn beides tatsächlich übernommen wird.

Kommt ein Tier vor, ein Krokodil oder ein Löwe?

Nein. Die beiden festen Figuren sind Blitzi, ein Zahn mit Umhang, und Krümel, der Zuckerkobold. Ein Tier kommt nur ins Buch, wenn das Kuscheltier des Kindes als Figur mitgenommen wird.

Kann das eigene Kuscheltier mitspielen?

Ja. Es lässt sich als eine der bis zu fünf Figuren anlegen und wird dann durchgehend gezeichnet — mit demselben Aussehen auf jeder Szene.

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